Dieter Streuli – ○ Arbeitsmarkt/Wirtschaft, ◇ Migration/Zuwanderung, □ Volksschule/Bildung

Herzlich willkommen auf meiner Website.

Zuerst möchte ich mich ganz herzlich allen bedanken, die mich während meiner Kandidatur um einen Sitz im Gemeinderat für die FDP im Kreis 7/8 am 8. März 2026  gewählt haben. Diese Unterstützung freut mich sehr und motiviert mich umso mehr mein politisches Engagement weiterzuverfolgen.

Diese Kandidatur markiert für mich zugleich den Beginn meines langfristigen Einsatzes für unsere Gesellschaft und für das schweizerische Milizsystem, das ich zutiefst schätze.

Die Erfahrungen, Erkenntnisse und Begegnungen, die ich auf meinem politischen Weg mache, möchte ich auf dieser Website mit Euch teilen.

Aufgewachsen bin ich in Langenthal im Kanton Bern. Für mein Jurastudium zog ich nach St.Gallen, um in Anschluss meine ersten beruflichen Erfahrungen in Zürich zu sammeln – und hier bin ich geblieben. Heute lebe ich im Seefeld mit meiner Frau und meinen drei Kindern.

Auf meinem beruflichen Weg durfte ich verschiedene Bereiche und Positionen des Werkplatzes Schweiz kennenlernen: Stellvertretender Geschäftsführer eines Zürcher Gastronomie-Betriebes, Head Legal Services in einem Maschinenbauunternehmen in Langenthal, Major der Schweizer Armee, Geschäftsführer eines Bodenabfertigungsunternehmens am Zürcher Flughafen, das ich vom Gründer abgekauft habe und welches heute vor allem in Deutschland und Österreich tätig ist. In Deutschland präsidiere ich zudem den Arbeitgeberverband und damit die Branchenvertretung gegenüber den Sozialpartnern. Seit meine Kinder in der Schule sind, engagiere ich mich zudem in Zürich in der Kreisschulbehörde. Diese unterschiedlichen Stationen haben meinen Blick auf unsere Gesellschaft geprägt und mir die Herausforderungen gezeigt, vor denen wir stehen.

Besonders beschäftigen mich drei Themenbereiche:
– Erhalt eines liberalen Schweizer Arbeitsmarktes, unsere Wirtschaft ist das Energiezentrum der Schweiz.
– Eine offene Gesellschaft, welche Migration in die Arbeitswelt zulässt.
– Eine leistungsorientierte Volksschule und Bildungspolitik.

Dabei begleitet mich ein Grundsatz: Ich weiss, dass ich nichts weiss. Ich bringe Erfahrungen und erste Überzeugungen mit – aber ich bin überzeugt, dass gute Politik vom Zuhören, Lernen und Austausch lebt.

Darum suche ich das Gespräch mit Fachleuten, engagierten Persönlichkeiten von allen politischen Überzeugungen und mit Euch. Ich möchte verstehen, lernen und meine Fähigkeiten weiterentwickeln, um der Schweiz so gut wie möglich zu dienen.

Meinen mehrmonatigen Aufenthalt in den USA, zusammen mit meiner Familie, habe ich dazu genutzt, um «meinen» drei Themen vor Ort nachzugehen. Dazu werdet ihr einige Beiträge zu sehen, lesen und zu hören bekommen.

Ich freue mich natürlich jederzeit auf Fragen und Inputs eurerseits.

 

What is it ?!

Arbeitsmarkt/Wirtschaft

Dieter Streuli‘s ‘What is it ?!ʼ
Arbeitsmarkt/Wirtschaft

Für mich sind Digitalisierung und der Einsatz von KI vor allem eine Chance, meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Arbeit zu erleichtern. Instrumente wie KI helfen, Arbeitsprozesse zu vereinfachen und unnötige Papierarbeit abzubauen. Meine Mitarbeiterinnen sollen nicht am Sonntag auf dem Sofa Ferienanträge, Checklisten oder Kontrollen erledigen müssen. Es geht mir nicht um höhere Rentabilität für das Unternehmen, sondern um eine spürbare Entlastung von administrativen Aufgaben. Genau hier liegt das grosse Potenzial von KI: Sie kann Mitarbeitende gezielt unterstützen und ihnen mehr Zeit für ihre eigentlichen Kernaufgaben verschaffen.

DS
Dieter Streuli‘s ‘What is it ?!ʼ
Arbeitsmarkt/Wirtschaft

KI und die Zukunft von Zürich

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Dieter Streuli‘s ‘What is it ?!ʼ
Arbeitsmarkt/Wirtschaft

Als Dienstleister im Flughafenbereich sehe ich die Auswirkungen von Digitalisierung und KI bereits heute sehr deutlich. Viele Abläufe sind stark standardisiert – vom Self-Check-in über das Ausdrucken und Scannen von Boardingpässen bis hin zu zukünftigen Entwicklungen bei Sicherheitskontrollen. Dieser Trend wird sich weiter verstärken. Es ist absehbar, dass Passagiere künftig den gesamten Weg bis zum Einstieg ins Flugzeug weitgehend ohne direkten Personenkontakt durchlaufen werden.

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Dieter Streuli‘s ‘What is it ?!ʼ
Arbeitsmarkt/Wirtschaft

über
Robotikgrenzen

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Migration/Zuwanderung

Dieter Streuli‘s ‘What is it ?!ʼ
Migration/Zuwanderung

Integrations­mechanismen

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Dieter Streuli‘s ‘What is it ?!ʼ
Migration/Zuwanderung

Das gezielte Umgehen von Rechtshoheiten im Migrationsbereich, wie es die Stadt Zürich seit Jahren zu praktizieren versucht, betrachte ich als Jurist sehr kritisch. Solche Vorgehensweisen sind rechtlich fragwürdig und langfristig kaum praktikabel. Die Umgehung von Kantons- und Bundeskompetenzen kann keine nachhaltige Lösung sein. Migration ist eine Herausforderung, die auf nationaler – und teilweise sogar auf europäischer – Ebene koordiniert angegangen werden muss. Isolierte Sonderlösungen einzelner Städte führen kaum zu tragfähigen Ergebnissen.

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Dieter Streuli‘s ‘What is it ?!ʼ
Migration/Zuwanderung

Integration durch Tätigkeit

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Dieter Streuli‘s ‘What is it ?!ʼ
Migration/Zuwanderung

Gleichzeitig zeigt die Realität klar: Wenn wir genügend Arbeitskräfte für private Unternehmen und staatliche Betriebe sicherstellen wollen, sind wir auf Migration angewiesen. Das betrifft längst nicht nur niedrigqualifizierte Tätigkeiten, sondern zunehmend auch hochqualifizierte Berufe. Diese Entwicklung erlebe ich auch in meinem eigenen Unternehmen. Besonders betroffen sind Tätigkeiten, die von Schweizerinnen und Schweizern immer seltener übernommen werden. Gerade in Branchen wie Pflege oder Gastronomie ist Migration heute ein unverzichtbarer Bestandteil zur Sicherstellung der Versorgung und Leistungsfähigkeit unserer Gesellschaft.

DS

Volksschule/Bildung

Dieter Streuli‘s ‘What is it ?!ʼ
Volksschule/Bildung

Hinter dem Schmunzeln steht allerdings die ernstere Erkenntnis. Es ist kein bequemer Mittelweg, den ich suche, sondern die schwierigere Aufgabe. Sie verlangt, zwei Dinge gleichzeitig zu halten: den Stolz auf ein hervorragendes öffentliches System — und die Demut, dass auch ein gutes System von aussen lernen kann. Ich habe in Boston keine fertige Antwort gefunden. Aber ich bin mit einer klareren Frage zurückgekommen, und das ist manchmal mehr wert.

Boston — Persönliche Eindrücke aus dem Bildungs-Ökosystem. Teil VII
Dieter Streuli‘s ‘What is it ?!ʼ
Volksschule/Bildung

Und dann gibt es Momente, in denen der kulturelle Unterschied einfach nur zum Schmunzeln ist. Während man in Zürich sanft, aber bestimmt angehalten wird, die Kinder bitte nicht mit dem Auto zur Schule zu bringen, gibt es an der GISB eine Drive-Through-Line: Man fährt vor, zwei Mitarbeitende holen das Kind hinten aus dem Wagen — und man rollt gemütlich weiter. Effizient, kinderfreundlich, wunderbar unkompliziert. Ich gebe zu: Diese Idee in Zürich beliebt zu machen, dürfte selbst mir schwerfallen.

Boston — Persönliche Eindrücke aus dem Bildungs-Ökosystem. Teil VI
Dieter Streuli‘s ‘What is it ?!ʼ
Volksschule/Bildung

Wie das im Alltag wirkt, habe ich an der Schule unserer Kinder gesehen — dort allerdings an einer Privatschule. Die German International School Boston kann ihre Lehrpersonen selbst auswählen, leistungsabhängig entlöhnen und sie fordern wie fördern. Das erzeugt einen gesunden Wettbewerb, und dieser wirkt sich spürbar auf Qualität und Motivation aus: Gute Lehrerinnen und Lehrer werden gesehen und gehalten. Ich sage das mit Vorsicht, weil ich unser System schätze — aber etwas mehr Wettbewerb und mehr Autonomie der einzelnen Schule bei Auswahl, Entlöhnung und Entwicklung ihrer Lehrpersonen würden auch dem öffentlichen Schulwesen in der Schweiz guttun.

Boston — Persönliche Eindrücke aus dem Bildungs-Ökosystem. Teil V
Dieter Streuli‘s ‘What is it ?!ʼ
Volksschule/Bildung

Mit dem Blick auf die Bostoner Schulen führt die Frage «privat oder öffentlich?» bei uns in die Irre. Die richtige Frage lautet anders — und für mich als Schulbehördenmitglied ist sie die eigentlich spannende: Was können wir von diesem Modell lernen, ohne die Systeme gegeneinander auszuspielen? Nicht «privat statt öffentlich», sondern: Wie holen wir mehr von der Experimentierfreude, der Autonomie und der Rechenschaft in ein starkes öffentliches System hinein — ohne genau das zu beschädigen, was dieses System so gut macht?

Boston — Persönliche Eindrücke aus dem Bildungs-Ökosystem. Teil IV
Dieter Streuli‘s ‘What is it ?!ʼ
Volksschule/Bildung

In den USA ist die Suche nach einer Alternative für viele Familien keine Frage des Luxus, sondern eine Notwendigkeit: Ist die zugeteilte Quartierschule schwach, bleibt oft nur die unabhängig geführte Schule — oder die Privatschule, und die ist dort sehr teuer. Gute Bildung wird so leicht zur Frage des Portemonnaies oder des Losglücks. Genau das ist in der Schweiz anders, und das dürfen wir nicht als selbstverständlich nehmen. Unser öffentliches Schulsystem ist auf einem Niveau, um das uns viele Länder beneiden. Bei uns ist die Privatschule die Ausnahme, nicht der Rettungsanker. Das ist ein Privileg, das wir zu selten würdigen.

Boston — Persönliche Eindrücke aus dem Bildungs-Ökosystem. Teil III
Dieter Streuli‘s ‘What is it ?!ʼ
Volksschule/Bildung

Sind die Plätze in den "unabhängigen" Schulen Bostons knapp, entscheidet das Los, nicht die Note und schon gar nicht das Einkommen. Dafür stehen diese Schulen unter Vertrag: Sie müssen alle paar Jahre nachweisen, dass sie ihre Ziele erreichen. Wer das nicht schafft, wird geschlossen. Autonomie gegen Rechenschaft.
Auf den ersten Blick ist das ein faszinierendes Modell: Innovation, Wettbewerb um Qualität, Schulen, die sich ein Profil erarbeiten müssen. Doch je länger ich hinschaute, desto klarer wurde mir, dass ich die amerikanische Debatte nicht eins zu eins in die Schweiz übersetzen darf — weil die Ausgangslage eine völlig andere ist.

Boston — Persönliche Eindrücke aus dem Bildungs-Ökosystem. Teil II
Dieter Streuli‘s ‘What is it ?!ʼ
Volksschule/Bildung

In Boston stehen zwei Modelle nebeneinander, und beide sind öffentlich. Da sind die klassischen Quartierschulen — nach Wohnort zugeteilt, unterschiedlich ausgestattet, so vielfältig wie die Stadt selbst. Und daneben gibt es Schulen, die zwar vom Staat finanziert werden und für die Familien gratis sind, aber unabhängig von der Schulbehörde geführt werden: mit weitgehender Freiheit bei Lehrplan, Personal und Budget.

Boston — Persönliche Eindrücke aus dem Bildungs-Ökosystem. Teil I
Dieter Streuli‘s ‘What is it ?!ʼ
Volksschule/Bildung

Falls ich in den Gemeinderat gewählt werde, setze ich zwei klare Schwerpunkte. Erstens will ich unser Lehrpersonal von der zunehmenden Bürokratisierung, überbordenden Formalisierung und praxisfernen Theoretisierung entlasten. Zweitens fehlt heute häufig die verbindende Brücke zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und praktischer Umsetzung im Schulalltag. Es wird viel geforscht, entwickelt und diskutiert – doch konkrete Anpassungen erfolgen oft zu langsam. Bildung braucht mehr Mut zur Umsetzung und schnellere Anpassungsfähigkeit.

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Dieter Streuli‘s ‘What is it ?!ʼ
Volksschule/Bildung

über
Chancen

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Dieter Streuli‘s ‘What is it ?!ʼ
Volksschule/Bildung

Die Substanz
der Schule

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Dieter Streuli‘s ‘What is it ?!ʼ
Volksschule/Bildung

Pädagogik ist
kein Voodoo

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